Qualität und Sicherheit

Innendämm-Systeme werden bezüglich der vorhandenen Bausubstanz und der späteren Nutzung für Ihre Immobilie maßgeschneidert. Dies gewährleistet das langfristige Funktionieren der Dämmung und sorgt für ein dauerhaft gesundes und angenehmes Raumklima.

Das IDS-Qualitätssiegel vermittelt Ihnen die Sicherheit, dass die Einzelkomponenten des Systems unter Berücksichtigung bauphysikalischer Aspekte sorgfältig aufeinander abgestimmt sind und die Innendämm-Systeme der "Richtlinie des Fachverbandes WDVS zur Planung und Ausführung von IDS".

Eine besondere Aufmerksamkeit muss bei der Verwendung von IDS dem Feuchtemanagement gewidmet werden, da das Mauerwerk bei niedrigen Außentemperaturen stärker auskühlt und deshalb vorhandene Feuchtigkeit langsamer abtrocknet.

Achten Sie deshalb bei der Planung auf folgende Grundregeln:

  • Vor Beginn der Planung muss die Außenwand auf Feuchtebelastungen und deren Ursachen geprüfte werden.
  • Ein funktionsfähiger Schlagregenschutz ist die Grundvoraussetzung für ein dauerhaft sicheres Innendämm-System. Ist ein funktionstüchtiges Außenputzsystem nicht vorhanden, kann es z.B. durch Aufbringen eines Putzes mit hydrophober (wasserabweisender) Ausrüstung hergestellt werden.

Eine Grundvoraussetzung für ein dauerhaft sicheres Innendämm-System ist ein funktionsfähiger Schlagregenschutz. Dazu gehört u.a. ein funktionstüchtiges Außenputzsystem. Ist dieses nicht vorhanden, kann es z. B. durch Aufbringen eines Putzes mit hydrophober Ausrüstung hergestellt werden.

(Grafik: Remmers Baustofftechnik/ FV WDVS)

  • Konstruktive Wärmebrücken sind zu vermeiden. Die Hersteller von IDS bieten Lösungen z.B. zur Einbindung von Geschossdeckenaufliegern, Innenwänden oder Fensterlaibungen.

Eine sorgfältige Planung und Ausführung von Details vermeidet Wärmebrücken: Die Hersteller von Innendämm-Systemen bieten durchdachte Lösungen, z. B. zur Einbindung von Geschossdeckenaufliegern (links), Innenwänden (Mitte) oder Fensterlaibungen (rechts).

(Quelle: BASF Wall Systems/FV WDVS)

  • Für frostempfindliche Einbauten in der Außenwand wie z.B. Kaltwasserleitungen, sind Lösungen zu planen, um spätere Frostschäden zu vermeiden.
  • Eine Hinterströmung von warmer Raumluft auf die kalte Seite der Dämmung ist zu vermeiden, denn sie kann zur Kondensatbildung führen. Deshalb sollten die Dämmplatten vollflächig verklebt werden.
  • Achten Sie nach dem Einbau eines IDS ebenso wie nach der Anbringung eines WDVS auf regelmäßiges kurzes Stoßlüften. Dies sorgt für den notwendigen Luftaustausch bei geringen Energieverlusten.

Vertrauen Sie bei der Verarbeitung eines Innendämm-Systems auf das qualifizierte Fachhandwerk. Es ist speziell ausgebildet, um alle Details sicher auszuführen, die für eine dauerhafte Funktion entscheidend sind. Sie haben so zusammen mit der Systemgewährleistung des Herstellers ein hohes Maß an Investitionssicherheit.